(Bericht von P.L.)

Ein Spiel gegen Alemannia Aachen ist immer noch etwas besonderes, von daher war man froh sich mal mit den wahrscheinlich besten F-Jugendspielern im Kreis messen zu dürfen, wenngleich das Ergebnis deutlich ausfällt. So hoch wie es am Ende dann war, hätte es aber zwangsläufig gar nicht sein brauchen.

Den Jungs war klar, dass man zu kämpfen hatte gegen spielerisch stärkere Alemannen, die von ihrer individuellen Klasse einfach einen Ticken besser waren. Das taten sie aber gut, und konnten auch gegen die Aachener ab und an selbst zu guten Spielzügen finden. Einmal war es in Halbzeit eins Mehmet, der sich von der Abwehrposition zu einem Sololauf entschied und den Ball vorm Tor quer passte, er jedoch keinen Abnehmer fand, und in Halbzeit zwei waren es Mats und York die hätten treffen können, aber beide Schüsse verfehlten nur wenige Zentimeter das Tor. Wirklich toll herausgespielte Tore konnte die Alemannia sich nicht erarbeiten, aber dennoch war der Sieg natürlich mehr als verdient. Ein Eigentor,  ein Konter nach eigener Ecke und einmal ein nicht ganz gelungener Abschlag sind Tore die sehr unglücklich sind und die dann natürlich einfach gegen so einen Gegner fallen. Trotzdem vom Trainerteam ein großes Kompliment, dass man nie aufgab und nicht gemotzt wurde. Es war jeder bereit alles für die Mannschaft zu tun, vom Torwart Talha, der einige Male stark parieren konnte, bis zum Stürmer, der auch gezwungenermaße oft hinten aushalf. Das Ziel hinter Alemannia zweiter zu werden, um eine gute Rückrunden Gruppe zu kriegen besteht aber weiterhin, und die Worte von Alemannia Trainer Andy, dass das machbar sein sollte, geben zusätzlichen Mut.